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U-Boot-Museum Hamburg

Das U-Boot-Museum befindet sich nahe des Fischmarktes in Hamburg. Neben den Museumsschiffen Cap San Diego, Rickmer Rickmers sowie dem Feuerschiff handelt es sich um eine weiteres Highlight auf dem Wasser der Hansestadt. Das Gefährt trägt den Namen U-Boot 434 und stammt aus der Tango-Klasse der russischen Marine. Erbaut wurde es im Jahr 1976 in nur acht Monaten. Es befand sich im Dienst der sowjetischen Nordflotte und war bis 2002 in Betrieb. Danach erwarben Investoren das U-Boot für eine Million Euro und ließen es nach Hamburg bringen. Dort nahmen sie an ihm grundlegende Restaurierungen und Umbauten vor. Infolge dieser ist das Gefährt heute nicht mehr seetüchtig.

Heute dient es als Museum, in dessen Räumlichkeiten Besucher eine Reise in die Welt der U-Boote unternehmen können. Sehr empfehlenswert ist hierbei die Teilnahme an einer der angebotenen Führungen. Bei diesen erfahren sie unter anderem, dass das U-Boot bis zu 400 Meter in die Tiefe abtauchen konnte. Zudem besteht die Gelegenheit, das Auf- und Abtauchen hautnah zu erleben. Ermöglicht wird dies durch eine Befestigung am Boden sowie mehrere Tausend Tonnen Zuladung. Diese sorgen dafür, dass Ebbe und Flut am U-Boot steigen bzw. sinken.

U-Boot Museum Hamburg

Foto: U-Boot Museum Hamburg

Kategorie: Museen in Hamburg



Geographische Lage

Ort: Hamburg, Deutschland