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Museumsschiff Rickmer Rickmers

Das dreimastige Museumsschiff Rickmer Rickmers hat seinen festen Liegeplatz nahe der Landungsbrücken in Hamburg. Neben der Cap San Diego ist es eine der schwimmenden Touristenattraktionen der Hansestadt. Das 1896 erbaute Schiff wurde nach dem Enkel des Reeders benannt. Auf seinen ersten Reisen brachte die Rickmer Rickmers Bambus und Reis aus Hongkong nach Deutschland. Später segelte das Schiff in die USA und andere fernöstliche Länder.

1912 kaufte die Hamburger Reederei Carl Christian Krabbenhöft den Dreimaster und benannte ihn in "Max" um. Ab sofort war er für den Kohletransport von Wales nach Chile und den Salpetertransport von Chile nach Europa zuständig. Im Ersten Weltkrieg wurde das Schiff beschlagnahmt. Unter portugiesischer Flagge diente es nun als Segelschulschiff. Im Laufe seines Bestehens trug es mehrere Namen: Max, Flores, Sagres und Santo André. Schließlich wurde es 1983 wieder in Rickmer Rickmers umgetauft.

Zurück in Hamburg wurden an ihm grundlegende Sanierungen sowie Umgestaltungen zu einem Museumsschiff vorgenommen, das sich unter der Trägerschaft des Vereins Windjammer für Hamburg befindet. In seinen Räumlichkeiten können Besucher unter anderem die ehemalige Dampfmaschine und den benutzten Dieselmotor im Maschinenraum bestaunen. Auch die Gestalt von Rickmer Rickmers als Galionsfigur befindet sich bis heute am Bug des Schiffes. An Samstagen besteht zudem die Gelegenheit, in der Takelage des Dreimasters zu klettern und aus 35 Metern Höhe die atemberaubende Aussicht über den kompletten Hafen zu genießen.

Museumsschiff Rickmer Rickmers

Foto: Museumsschiff Rickmer Rickmers

Kategorie: Museen in Hamburg



Geographische Lage

Ort: Hamburg, Deutschland