Schlossberghöhlen in Homburg

Bei den Schlossberghöhlen in Homburg handelt es sich um ein ehemaliges Bergwerk, das sich unterhalb der Burgruine Höhenburg befindet. Nach Angaben der Stadtverwaltung vor Ort gilt dieses als die größte Buntsandsteinhöhle innerhalb Europas. Bei einer Temperatur von 10 Grad Celsuis erkunden Besucher unter Tage ein von menschlicher Hand geschaffenes Highlight. Im 17. Jahrhundert fand der dortige Sand aufgrund seines Quarzanteils für die Glasherstellung Verwendung. Auf behördliche Anordung hin wurden die Höhlen im Jahr 1782 zugeschüttet. Im Auftrag des Königlichen Markschneiders Spary fand im Juni 1893 erstmals deren Vermessung statt. Infolgedessen stellte man die Sandgewinnung ein und verschloss das Bergwerk erneut. Dieses geriet daraufhin in Vergessenheit, erst im Jahr 1932 wurde es wiederentdeckt.

Im Zweiten Weltkrieg dienten die Höhlen als Zufluchtsort vor Fliegerangriffen. Später wurden sie nach einer umfassenden Sanierung der Allgemeinheit zugänglich gemacht. Eine Besichtigung der Schlossberghöhlen ist im Rahmen einer Führung möglich. Doch haben Besucher nach einem gemeinsamen Rundgang die Möglichkeit, nochmals auf eigene Faust durch in der Höhle zu streifen. Von den normalerweise zwölf Etagen ist derzeit nur eine zugänglich. Während der Führung durch die geheimnisumwobenen Gänge erhalten Besucher umfangreiche Informationen über die Entstehung der Höhle und seine Geschichte. Als Attraktion des Rundgangs gilt der Thronsaal. Beim Drücken des Knopfes der Beleuchtungsanlage erstrahlt die dortige sehr sehenswerte Decke in hellem Schein.

Burg Kirkel Saarland Bunker in den Homburger Schlossberghöhlen
Schlossberghöhlen

Landkarte

Foto: Schlossberghöhlen
Kategorien: Highlights, Museen & Ausstellungen, Historische Bauwerke, Naturdenkmäler & Schutzgebiete

Lage: Homburg, Saarland, Deutschland