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Friedenskirche in Potsdam

Die Potsdamer Friedenskirche ist Teil des im Park Sanssouci gelegenen Marlygartens. Erbaut wurde sie ab 1845 nach den Entwürfen des Hofarchitekten Ludwig Persius im Auftrag von König Friedrich Wilhelm IV., ihre Einweihung erfolgte am 24. September 1848. Allerdings war der Bau der Kirche zu diesem Zeitpunkt noch nicht komplett vollendet, er dauerte noch bis 1854 an.

Bei dem Gotteshaus handelt es sich um ein dreischiffiges Bauwerk ohne Querhaus. Es hebt sich insbesondere durch seinen 42 Meter hohen Glockenturm hervor, bei dessen Errichtung der Campanile von Santa Maria in Cosmedin in Rom als Vorbild diente. Unter zwei vor den Stufen zum Altarraum eingelassenen Marmortafeln befindet sich die königliche Gruft. Hier wurde der Sarkophag von König Friedrich Wilhelm IV. aufgestellt, der nach mehreren Schlaganfällen am 2. Januar 1861 starb. Sein Herz ruht allerdings im Mausoleum des Schlosses Charlottenburg in Berlin. 1873 wurde in der Potdamer Friedenskirche auch seine Gemahlin Elisabeth Ludovika bestattet.

Potsdam Friedenskirche

Landkarte

Foto: Potsdam Friedenskirche

Lage: Potsdam, Deutschland