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Luisenplatz in Potsdam

Die Aufnahme zeigt einen Blick auf den Potsdamer Luisenplatz. Dieser befindet sich am westlichen Ende der zentral gelegenen Fußgängerzone vor dem Brandenburger Tor. Der Platz wurde zusammen mit der Stadtmauer um 1733 errichtet. Am 21. Dezember 1793 empfing man hier in der einstigen Residenzstadt der preußischen Könige und Deutschen Kaiser die damals 17jährige Prinzessin Luise von Mecklenburg-Strelitz. Als Königin Luise nahm diese später einen prominenten Platz in der deutschen Geschichte ein. Durch den Gartenkünstler Peter Joseph Lenné wurden 1854 wurden an dem Luisenplatz diverse Umgestaltungen vorgenommen.

Ab 1880 fuhr eine eingleisige Pferdebahn über den südlichen Teil des Platzes durch das Brandenburger Tor. Diese wurde im Jahr 1907 elektrifiziert. 1945 benannte man den Luisenplatz in "Brandenburger Platz" und 1951 in "Platz der Nationen" um. Zu DDR-Zeiten wurde er für diverse Feste und Weihnachtsmärkte genutzt. Nach der Wende gab man ihm seinen ursprünglichen Namen "Luisenplatz" wieder zurück. Zwischen 1999 und 2000 wurden an ihm in Vorbereitung auf die Bundesgartenschau 2001 in Potsdam umfangreiche Umgestaltungen vorgenommen. Diese orientierten sich an dem ursprünglichen von Lenné entworfenen Erscheinungsbild. Wie früher wird das Zentrum des Platzes nun wieder von einem Brunnenbecken mit Fontäne geschmückt. Heute befinden sich rund um den Luisenplatz mehrere Cafés und Restaurants sowie die Touristeninformation. Des Weiteren werden hier im Laufe des Jahres mehrere kleinere Stadtfeste gefeiert, auch ein Teil des Potsdamer Weihnachtsmarktes findet an diesem Ort statt.

Potsdam Luisenplatz

Foto: Potsdam Luisenplatz



Geographische Lage

Ort: Potsdam, Deutschland