Kloster St. Walburg in Eichstätt

Das im Jahr 1035 gegründete Kloster St. Walburg ist eine Benediktinerinnenabtei, die sich im Altmühltal an einem Hang im Nordwesten der Stadt Eichstätt befindet. Benannt wurde es nach der heiligen Walburga, die als eine der eifrigsten Missionarinnen im 8. Jahrhundert galt. Zudem handelte es sich bei ihr um die Schwester Willibalds, dem ersten Bischof von Eichstätt. Sie war auch die Äbtissin in Heidenheim am Hahnenkamm. Ihre Reliquien wurden rund hundert Jahre nach ihrem Tod nach Eichstätt gebracht. Sie fanden ihre letzte Ruhestätte an der Stelle der heutigen Walburgakirche. Seit Jahrhunderten ist das Grab der heiligen Walburga ein vielbesuchter Wallfahrtsort.

Das Kloster gilt seit seiner Gründung als ein Ort des Betens und Arbeitens nach in der Tradition des Heiligen Benedikt. Die unterschiedlichen Aufgaben änderten sich zwar im Laufe der Zeit, der benediktinische Auftrag zur Ehre Gottes blieb jedoch immer derselbe.

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Eichstätt Walburg

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Foto: Eichstätt Walburg
Kategorien: Historische Bauwerke

Lage: Eichstätt, Naturpark Altmühltal, Deutschland