Veitshöchheim Schloss mit Rokokogarten

Das Schloss in Veitshöchheim vor den Toren Würzburgs wurde zwischen 1680 und 1682 unter Fürstbischof von Dernbach von dem Werkmeister Heinrich Zimmer errichtet. Umfassende Erweiterungen an dem sehr sehenswerten Bauwerk erfolgten von 1749 bis 1753 durch den berühmten Baumeister Balthasar Neumann. Das Schloss diente zunächst als Jagdhaus, später dann als Sommerresidenz der Fürstbischöfe von Würzburg. Nach der Säkularisation fiel der Komplex 1806 an den Herzog von Toscana. Ab 1814 folgten ihm die bayerischen Könige. Im Innenbereich des Schlosses führt eine von Balthasar Neumann gestaltete Treppe in die erste Etage zu den Wohnräumen. Sowohl diese als auch die Toscanaräume können besichtigt werden. In Paterre ist zudem eine Ausstellung untergebracht, in der Besucher umfangreiche Informationen über die Geschichte des Schlossgartens erhalten.

Als sehr sehenswert gilt auch der zu dem Schloss gehörende Rokokogarten, der als einer der schönsten einer Art innerhalb Deutschlands gilt. Die einstige Fasanerie wurden zwischen 1702 und 1703 von dem Freiherrn Johann Philipp von Greiffenclau einem Lustgarten umgewandelt. Hier haben Besucher die Möglichkeit, entspannende Spaziergänge zwischen Alleen und von Hecken umrahmten Wegen zu unternehmen. In dem Garten befinden sich neben unzähligen Pflanzenarten mehrere Lauben, Pavillions und auch ein großer See. Letzterer gilt als Attraktion der Anlage. Des Weiteren haben Besucher auf dem Gelänge die Möglichkeit, 300 Skulpturen der Würzburger Hofbildhauer Johann Wolfgang van der Auvera, Johann Peter Wagner und Ferdinand Tietz zu bestaunen.

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Veitshöchheim Schloss

Landkarte

Foto: Veitshöchheim Schloss
Kategorien: Museen & Ausstellungen, Historische Bauwerke, Parkanlagen & Gärten, Spaziergänge

Lage: Veitshöchheim, Würzburg, Deutschland