Würzburg Deutschhauskirche

Die Deutschhauskirche in Würzburg wurde von 1260 bis 1320 als Kirche des Deutschen Ordens errichtet. Im Jahr 1694 erfolgten an dem Konventsgebäude sowie den unteren Stockwerken des Turms umfassende Umbaumaßnahmen nach den Plänen von Antonio Petrini im barocken Stil. Infolge der Säkularistation wurde das Gotteshaus im Jahr 1805 vom Staat übernommen. Über einen langen Zeitraum diente es als Militärmagazin. Schließlich übertrug man das Eigentum an dem Bauwerk 1922 der evangelischen Kirche.

Bei dem 1945 erfolgten Bombenangriff auf Würzburg erlitt das Gotteshaus keine größeren Schäden. Mittlerweile steht das historische Gebäude unter Denkmalschutz. Während seiner Nutzung als Militärmagazin wurden in den Räumen allerdings einige Decken eingezogen, was eine Zerstörung weiter Teile der Innenausstattung zur Folge hatte. In der Kirche finden Besucher heute mehrere einzigartige Kunstwerke vor, wie zum Beispiel die Heiligen drei Könige von Rudolf Schäfer, den Horchenden Christus von Wilhelm Steinhausen und die Verkündigung an Maria des fränkischen Malers Georg Anton Urlaub. Der helle Innenraum hebt sich durch seine reichliche Verzierung in besonderer Weise hervor.

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Würzburg Deutschhauskirche

Landkarte

Foto: Würzburg Deutschhauskirche
Kategorien: Kunstwerke & Denkmäler, Historische Bauwerke

Lage: Würzburg, Deutschland