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Karl-Marx-Museum Trier

Das auf dem Foto zu sehende Karl-Marx-Haus in Trier ist der Geburtsort des berühmten Philosophen und Ökonomen Karl Marx. Erbaut wurde es um 1550, im 18. Jahrhundet wurden an ihm grundlegende Veränderungen vorgenommen. Karl Marx kam in seinen Räumlichkeiten am 5. Mai 1818 als drittes Kind des jüdischen Juristen Heinrich Marx zur Welt. Die Familie lebte zu dieser Zeit in dem Haus zur Miete. Ein Jahr danach zog sie in ein kleiners gekauftes Gebäude in der Simeongasse um.

Das Geburtshaus von Karl Marx wurde 1875 um ein weiteres Stockwerk erhöht, ins Erdgeschoss zog schließlich ein Ladenlokal ein. Ab dem 5. Mai 1947 richetete man in in den Räumlichkeiten des historischen Bauwerks unter dem Namen Karl-Marx-Haus eine Ausstellung zum Leben und den Werken des bekannten Philosophen ein. Seit 1968 befindet sich das Haus in der Trägerschaft der Friedrich-Ebert-Stiftung. Im selben Jahr wurde es durch Willy Brandt neu eingeweiht. Am 14. März 1983, dem 100. Todestag von Karl Marx öffnete das Museum nach einjährigen Sanierungen und Umgestaltungen wieder. Am 10. September 1987 besuchte Erich Honecker im Rahmen seiner Reise in die Bundesrepublik auch die Stadt Trier. Als Gast im Karl-Marx-Haus legte er hier einen Kranz nieder.

Bis 2005 wurden an dem Museum erneute Umgestaltungen nach einem erweiterten Konzept vorgenommen. Die Ausstellung dokumentiert jetzt auch die Geschichte des Kommunismus in der Sowjetunion, den anderen Ostblockstaaten und in China. Auch befasst sie sich noch tiefer mit der Wirkungsgeschichte von Marx.

Karl-Marx-Museum Trier

Foto: Karl-Marx-Museum Trier

Kategorie: Museen in Trier



Geographische Lage

Ort: Trier, Deutschland