Stralsund Kniepertor

Das nach einer Bürgerfamilie benannte Kniepertor ist eines der zehn früheren Stadttore in Stralsund. Dieses und das Kütertor gelten als die einzigen erhaltenen ihrer Art der Hansestadt. Zudem war das Kniepertor Teil der Stadtbefestigung. Im Jahr 1293 wurde es erstmals urkundlich erwähnt. Das aus Backstein errichtete, mit Ziegeln gedeckte Bauwerk steht am Ende der Knieperstraße in Richtung Olof-Palme-Platz. Seine Breite beträgt 11,50 Metern und seine Höhe von 20,80 Meter. Im 15. Jahrhundert fanden am Äußeren des Tores diverse Änderungen statt, diese Form ist bis heute weitgehend erhalten geblieben.

Am 4. Mai 1809 wurde Friedrich Gustav von Petersson von den französischen Besatzern hingerichtet. Dieser galt als Friedrich von Schills Kampfgefährte. An ihn erinnern eine Gedenktafel und ein Gedenkstein, die sich an der der Stadt zuwandten Seite des Kniepertores befinden.

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Stralsund Kniepertor

Landkarte

Foto: Stralsund Kniepertor
Kategorien: Weltkulturerbe, Historische Bauwerke

Lage: Stralsund, Deutschland



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