Regensburger Dom

Der Regensburger Dom St. Peter gehört zu den wichtigsten gotischen Bauwerken im Freistaat Bayern. Er bildet das Zentrum der Weltkulturerbestadt. Mit der Erbauung dieses imposanten Gebäudes wurde Ende des 13. Jahrhunderts begonnen. Es gab bereits eine Vorgängerkathedrale, die jedoch mehrfach ausbrannte. Die heutige Kirche wurde nicht auf einmal errichtet, sondern in mehreren Zeitabschnitten. Diese erstreckten sich über 600 Jahre bis ins 16. Jahrhundert. Die noch fehlenden Turmspitzen wurden allerdings erst durch den bayerischen König Ludwig I. im Jahr 1869 aufgesetzt. Des Weiteren ließ er auch die Giebel der Querhausfassaden hinzufügen.

Die eindrucksvollen 105 Meter hohen Türme des Doms können Besucher schon aus weiter Ferne erblicken. Erwähnenswert sind vor allem der dreistöckige, mit unzähligen Fenstern versehene Innenraum sowie die imposante Zweiturmfassade im Außenbereich. Daher entspricht der Dom St. Peter als einziges kirchliches Bauwerk östlich des Rheins dem typischen Muster französischer Kathedralen. Besonders einprägsam sind des Weiteren die bunten Glasfenster aus dem 13. und 14. Jahrhundert. Der Kreuzgang war ursprünglich Begräbnisstätte der Regensburger Einwohner und Domherren. Er wird in erster Linie durch das aus dem 15. Jahrhundert stammende Kreuzkrippengewölbe geprägt. Die in den Dom integrierte Allerheiligenkapelle aus dem 12. Jahrhundert wurde von lombadischen Bauleuten gestaltet. Es besteht die Möglichkeit, diese mit einer Führung zu besichtigen.

Regensburg Altstadt Regensburg Innenraum des Regensburger Doms
Regensburg Dom

Landkarte

Foto: Regensburg Dom
Kategorien: Highlights, Historische Bauwerke

Lage: Regensburg, Deutschland