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Dom der Bergstraße in Heppenheim

Die katholische Pfarrkirche St. Peter ist ein in Heppenheim an der Bergstraße stehendes Kulturdenkmal. Aufgrund ihrer eindruckvollen Größe wird sie umgangssprachlich auch als der Dom der Bergstraße bezeichnet. Allerdings war sie noch nie Bischofssitz. Errichtet wurde das dreischiffige Gotteshaus zwischen 1900 und 1904. Am 1. August 1904 wurde es durch den Mainzer Bischof Georg Heinrich Maria Kirstein dem Heiligen Petrus geweiht. Historischen Dokumenten zufolge gab es bereis einen Vorgängerbau, der auf das Jahr 755 datiert wird. Die sechs unteren Stockwerke im heutigen Nordturms stammen vermutlich aus dem 13. Jahrhundert und wurden in den Neubau integriert. Die vor der Kirche zu findende Kreuzigungsgruppe wurde im Jahr 1705 durch den Aschaffenburger Bildhauer Anton Wermerskirch gestaltet.

Im Inneren der Kirche ist es im Mittelschiff dank der vielen großen Fenster relativ hell. Als beeindruckend gilt des Weiteren der Altar mit den darüber liegenden bunten Glasfenstern. Auf diesen sind Geschichten aus der Bibel dargestellt. Unmittelbar über dem Eingangsbereich steht die Kirchenorgel mit ihren unzähligen blanken Pfeifen. Das aus dem Jahr 1900 stammende Vorgängerinstrument wurde unter anderem wegen Materialmängeln als nicht mehr reparaturfähig ausgewiesen. Im Jahr 1997 fand die neue Orgel in St. Peter ihren heutigen Standort. Die Kirchenglocken wurden 1951 eingebaut, nachdem die vorherigen für die Herstellung von Kriegsgerät verwendet wurden.

Rathaus in Heppenheim Odenwald Kirche St. Peter in Heppenheim
Heppenheim Kirche St. Peter

Landkarte

Foto: Heppenheim Kirche St. Peter
Kategorien: Historische Bauwerke

Lage: Heppenheim, Odenwald, Deutschland