St. Maria Lyskirchen

Die Kirche St. Maria in Lyskirchen gilt als die kleinste der zwölf großen romanischen Basiliken in der Kölner Altstadt. Erstmals urkundlich erwähnt wurde sie im Jahr 948. Das heutige Bauwerk entstand zwischen 1200 und 1225 als dreischiffiges Gotteshaus. Dieses hebt sich insbesondere durch seine noch gut erhaltenen Gewölbefresken aus dem 13. Jahrhundert hervor. Der Name Lyskirchen stammt ursprünglich von der gleichnamigen Patrizierfamilie, die sich finanziell an vielen Baumaßnahmen dieser Kirche beteiligte.

St. Maria ist auch als Schifferkirche bekannt, da hier die spätgotische im 15. Jahrhundert gefertigte Schiffermadonna verehrt wird. Diese rund zwei Meter hohe Holzstatue befindet sich in einer von Peter Hecker ausgemalten Wandnische. Sie zeigt mehrere Schiffer, die zu Maria aufschauen. Von den im Zweiten Weltkrieg verursachten Zerstörungen blieb das Gotteshaus weitgehend verschont. Lediglich die Dächer trugen schwerere Schäden davon.

Über dem Portal auf Seite der Straße "An Lyskirchen" ist eine Hochwassermarke angebracht, die an den Rekordpegel in der Altstadt von 13,55 Metern im Februar 1784 erinnert.

St. Maria im Kapitol Region Köln Köln Senfmuseum
St. Maria Lyskirchen

Landkarte

Foto: St. Maria Lyskirchen
Kategorien: Historische Bauwerke

Lage: Köln, Region Köln, Deutschland