St. Gereon in Köln

Bei der Kirche St. Gereon handelt es sich um eine der zwölf romanischen Basiliken in Köln. Sie befindet sich im dortigen Stadtteil Köln-Nord. Das Gotteshaus wurde ursprünglich als Märtyrerkirche angelegt. Sein spätantiker Ovalbau stammt Vermutungen zufolge aus der zweiten Hälfte des 4. Jahrhunderts. Zwischen 1219 und 1227 wurden an dem Gotteshaus umfangreiche Umbauten vorgenommen. Aus dem bis dahin römischen Kirchegebäude entstand ein hohes gewölbtes Dekagon. Der Einbau der Orgel erfolgte um 1550. Zwischen 1766 und 1767 wurde die Kirche im Stil des Barock umgestaltet. Diese grundlegende bauliche Veränderung machte man allerdings im 19. Jahrhundert wieder rückgängig. Im Jahr 1920 erhob Papst Benedikt XV. St. Gereon zur Basilica minor.

Das Gotteshaus fiel im Zweiten Weltkrieg schwerwiegenden Zerstörungen zum Opfer, bis 1952 war es extrem einsturzgefährdet. Der daraufhin erfolgte Wiederaufbau dauerte bis 1984 an. Heute ist die Kirche ein einzigartiges Zeugnis spätantiker und hochmittelalterlicher Architektur. Als sehr sehenswert im Inneren von St. Gereon gilt unter anderem eine Darstellung Christi beim Jüngsten Gericht, die sich im dortigen Altarraum befindet. Auch verfügt das Gotteshaus über zahlreiche eindrucksvolle Fresken, die sich in der Apsis und am Westeingang befinden.

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Köln St. Gereon

Landkarte

Foto: Köln St. Gereon
Kategorien: Historische Bauwerke

Lage: Köln, Region Köln, Deutschland