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Hofgut Guntershausen

Das auf dem Kühkopf gelegene Hofgut Guntershausen blickt auf eine jahrhundertlange Geschichte zurück, die sich bis ins 16. Jahrhundert zurückverfolgen lässt. Dieses einmalige Gebäudeensemble besteht aus einem Verwalterhaus sowie einigen Ställen und Speichern. Im Laufe seines Bestehens erfolgten an ihm mehrere Umbauten und Erweiterungen. Des Weiteren hatte das Hofgut im Laufe seines Bestehens mehrere bekannte Besitzer, unter anderem den hessen-darmstädtischen Finanzminister August Freiherr von Hofmann oder auch den Grafen Alfred von Oberndorff. Aufgrund der Eingentümerwechsel trug der Landsitz auch mehrere Namen wie "Gemmingsches Auhaus" oder auch "Schmittshausen".

Seine aktuelle Bezeichnung erhielt es, als Baron von Heyl zu Herrnsheim aus Worms das Hofgut erwarb. Zu dieser Zeit erlebte das Anwesen eine regelrechte Blüte. Der Baron empfing des Öfteren bekannte Jagdgäste, wie zum Beispiel Zar Nikolaus II von Russland im Jahr 1903. 1961 gelangte Guntershausen in das Eigentum des Landes Hessen, seit 1988 steht der einstige Landsitz unter Denkmalschutz. In den Räumlichkeiten des ehemaligen Verwaltergebäudes ist heute ein Museum untergebracht, das vom Förderverein Hofgut Guntershausen betreut wird. Die zugehörige Dauerausstellung informiert über die Geschichte des einstigen Anwesens sowie die der Region rund um den Kühkopf. Zudem gibt es hier wechselnde Sonderausstellungen. Im Nordflügel des Hofguts Guntershausen befindet sich des Weiteren seit 2014 das Umweltbildungszentrum.

Hofgut Guntershausen

Foto: Hofgut Guntershausen

Kategorie: Museen im Hessischen Ried



Geographische Lage

Ort: Stockstadt, Hessisches Ried, Deutschland