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Basilika Birnau

Die römisch-katholische Wallfahrtskirche Birnau befindet sich am Nordufer des Bodensees zwischen den Ortschaften Nußdorf und Uhldingen-Mühlhofen. Sie steht auf einem idyllisch gelegenen Ufervorsprung inmitten der Kloster-Weinberge. Errichtet wurde das der Jungfrau Maria geweihte Bauwerk zwischen 1746 und 1749 von dem Vorarlberger Baumeister Peter Thumb für die Reichsabtei Salem. Das nahegelegene Schloss Maurach diente dem Kloster als Wirtschaftsgebäude. Nach dem 1803 stattgefundenen Reichsdeputationshauptschluss fiel das Areal der aufgelösten Reichsabtei Salem an die Markgrafschaft Baden. Das Kloster Birnau wurde daraufhin geschlossen, und das Gotteshaus war dem zunehmenden Verfall ausgesetzt.

1919 kaufte die Bregenzer Territorialabtei Wettingen-Mehrerau die Wallfahrtskirche Birnau mitsamt des Schlosses Maurach. Nach umfangreichen Sanierungen wurde der Wallfahrtsbetrieb wieder aufgenommen, infolgedessen sich die Kirche schnell zu einem bedeutenden Ziel für Pilger und Kulturinteressierte entwickelte. Zwischen 1941 und 1945 wurden die Wallfahrtskirche sowie die zugehörige Abtei Birnau von den Nationalsozialisten geschlossen. 1971 verlieh Papst Paul VI. dem Gotteshaus den Titel "Basilica minor". Heute ist die Wallfahrtskriche ein populäres Ausflugsziel bei Besuchern weit über die regionalen Grenzen hinaus. Zudem zieht die Basilika jährlich zehntausende Pilger an und erfreut sich außerdem bei Paaren, die sich trauen lassen möchten, großer Beliebtheit.

Wallfahrtskirche Birnau

Foto: Wallfahrtskirche Birnau



Geographische Lage

Ort: Uhldingen-Mühlhofen, Überlinger See, Bodensee, Deutschland