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Georgskirche in Wasserburg

Die Kirche St. Georg in Wasserburg fand im Jahr 784 erstmalige urkundliche Erwähnung. Historiker vermuten, dass das Gotteshaus auf einer alemannischen Kultstätte errichtet worden war. Bei dem ältesten noch erhaltenen Teil des Bauwerks handelt es sich um einen wehrhaften Turmsockel aus dem Hochmittelalter. Unter der Regentschaft der Fugger nahm man an dem Turm eine Erhöhung im Stil des Augsburger Baumeisters Elias Holl vor. Zudem wurde auf ihn eine zwiebelförmige Haube gesetzt.

Das heutige Inventar der Kirche ist eine Kombination aus unterschiedlichen kunstgeschichtlichen Epochen. Grund sind unter anderem die 1358 und 1815 stattgefundenen Brände, die einen großen Teil der Ausstattung zerstört hatten. Erhalten geblieben sind mehrere wertvolle Spenden von Graf Leopold Fugger und dessen Nachfahren. Sehr sehenswert ist auch der spätgotische Chorraum, der sich durch seinen barocken Hochaltar mit den lebensgroßen Figuren des Heiligen Gallus und des Heiligen Otmars in besonderer Weise hervorhebt.

Wasserburg Georgskirche

Foto: Wasserburg Georgskirche



Geographische Lage

Ort: Wasserburg, Obersee, Bodensee, Deutschland