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Kipfenberg Burg

Die Burg Kipfenberg befindet sich auf einem steilen Felsen östlich dem gleichnamigen Ort. Erbaut wurde sie im 12. Jahrhundert, allerdings ist von der ursprünglichen Burganlage heute nur noch der umgebaute Bergfreid und die in der Ringmauer zu findende Toranlage erhalten. Nach ihrer Errichtung befand sich die imposante Festungsanlage zeitweise im Besitz Ministeriale der Grafen von Hirschberg, danach gehörte sie den Rittern Kropf. Am 11. September 1301 wurde die Burg vom Hochstift Eichstätt erworben.

Im Zuge der Säkularisation kam es am 25. Februar 1803 zur Auflösung des Fürstbistums Eichstätt. Daraufhin ging die Festung an den Staat über, der sie an Privatpersonen veräußerte. Im Laufe des 18. Jahrhunderts verfiel die Burg mehr und mehr, 1839 wurde sie in weiten Teilen abgerissen. Schließlich kaufte im Jahr 1895 der Privatier Franz Häusler von München die Burg Kipfenberg. 1914 ging sie in das Eigentum der Potsdamer Familie Taeschner über. Zwischen 1914 und 1925 wurde die Anlage nach den Plänen des Architekten Bodo Ebhardt um den bis zu dieser Zeit freistehenden Bergfried wieder aufgebaut.

Da sie sich bis heute in Privatbesitz befindet, kann die Festung von der Öffentlichkeit nicht besichtigt werden. In den Räumlichkeiten der Vorburg ist mittlerweile das Römer und Bajuwaren Museum Burg Kipfenberg untergebracht.

Arnsberger Leite Naturpark Altmühltal Kipfenberg Römer- und Bajuwarenmuseum
Kipfenberg Burg

Landkarte

Foto: Kipfenberg Burg
Kategorien: Historische Bauwerke

Lage: Kipfenberg, Naturpark Altmühltal, Deutschland