Würzburger Residenz

Die im Stil des Barock erbaute Würzburger Residenz befindet sich am nördlichen Rand des alten Stadtkerns. Errichtet wurde sie zwischen 1719 und 1778 nach den Plänen des Baumeisters Balthasar Neumann. Besonders erwähnenswert ist hierbei das imposante Treppenhaus mit seiner einmaligen, freitragende Muldenkonstruktion.

An der Ausstattung des Schlosses waren eine Vielzahl an namenhaften Künstlern beteiligt, wie zum Beispiel der Stuckateur Antonio Bossi und der venezianische Freskenmaler Giovanni Battista Tiepolo. Letzterer gestaltete im Treppenhaus das größte zusammenhängende Fresko weltweit. Des Weiteren wurde Balthasar Neumann von den Baumeistern Lucas von Hildebrandt und Maximilian von Welsch unterstützt.

Infolge eines Bombenangriffs 1945 erlitt auch die Würzburger Residenz schwere Schäden. Jedoch blieben das Treppenhaus, der Kaisersaal, der Weiße Saal sowie der Gartensaal verschont. Im Zuge des Wiederaufbaus wurde das im Rokoko gestaltete Paradezimmer neu hergestellt. Die Bauarbeiten an dem Schloss dauerten beinahe 40 Jahre. 1981 wurde das imposante Bauwerk einschließlich der Nebengebäude sowie des Residenzplatzes auf die Liste der UNESCO-Welterbestätten genommen. Insgesamt verfügt die Residenz heute über 340 Zimmer. Von diesen können 42 besichtigt werden. Zudem stehen Teile des Schlosses der Universität, dem Martin-von-Wagner-Museum sowie der Staatsgalerie Würzburg zur Verfügung.

Frankoniabrunnen vor der Residenz Würzburg Würzburg Hofgarten der Residenz in Würzburg
Würzburg Residenz

Landkarte

Foto: Würzburg Residenz
Kategorien: Highlights, Weltkulturerbe, Museen & Ausstellungen, Historische Bauwerke

Lage: Würzburg, Deutschland