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Sankt Paulin in Trier

Die spätbarocke Kirche St. Paulin befindet sich im Norden des Trierer Stadtzentrums. Errichtet wurde sie zwischen 1734 und 1760 als Stiftskirche. Vor allem wegen ihrer von Johann Balthasar Neumann gestalteten Innenausstattung gilt sie als eines der schönsten barocken Gotteshäuser innerhalb Deutschlands.

1802 wurde das Stift St. Paulin von den französischen Besatzern aufgelöst. Das Gotteshaus erklärte man zwei Jahre später zur Pfarrkirche. Im 20. Jahrhundert fanden an dem Bauwerk umfassende Sanierungen statt. 1958 erhob der Papst die Kirche zur Basilica Minor.

Der Überlieferung nach sollen in ihrer Krypta römische Soldaten bestattet sein, die im 3. oder 4. Jahrhundert als Märtyrer starben. Grund war ihre Weigerung, ihren christlichen Glauben zu verleugnen. Ihnen wird an den jährlich stattfindenden Märtyrertagen gedacht, die immer Anfang Oktober in der Gemeinde stattfinden. Weitere Events in der Kirche sind regelmäßige Konzerte sowie das Patronatsfest im August.

Sankt Paulinkirche Trier

Landkarte

Foto: Sankt Paulinkirche Trier

Lage: Trier, Deutschland