Prinzenpalais in Bad Doberan

Das Bad Doberaner Prinzenpalais wurde im Jahr 1821 von dem Architekten Carl Theodor Severin im Stil des Klassizismus erbaut. Ursprünglich sah er das Gebäude als Wohnhaus für sich und seine Familie vor. Nachdem dieses jedoch fertiggestellt war, wurde Severin dazu aufgefordert, das Palais an den Erbgroßherzog Paul Friedrich zu verkaufen. Bei diesem handelte es sich um den Enkel des Großherzogs Friedrich Franz I., dem nach dem Tod seines Vaters Friedrich Ludwig im Jahr 1819 der Titel "Erbherzog von Mecklenburg-Schwerin" zuerkannt wurde. Da die Bezeichnung "Erbherzog" der eines Erbprinzen entspricht, entstand in diesem Zusammenhang für das Gebäude der Name "Prinzenpalais".

Über einen längeren Zeitraum diente das Haus als Sommerresidenz der Familie Paul Friedrichs. Im Laufe des 20. Jahrhunderts wurde es vorwiegend als Schule unter verschiedenen Namen genutzt, zuletzt hieß die Bildungseinrichtung "Lessing-Oberschule". Im Jahr 1994 eröffnete in dem Palais für die nächsten Jahre das Jugendhaus "Alex". Dreizehn Jahre später kauften das Gebäude private Investoren, die es umfassend sanierten. Seit 2009 ist in den Räumlichkeiten nun das 4-Sterne-Hotel und Veranstaltungszentrum "Prinzenpalais" untergebracht, das über 30 großzügig eingerichtete Zimmer, ein Restaurant, mehrere Tagungsräume sowie einen eigenen Wellnessbereich verfügt.

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Bad Doberan: Prinzenpalais

Landkarte

Foto: Bad Doberan: Prinzenpalais
Kategorien: Historische Bauwerke

Lage: Bad Doberan, Ostseeküste, Deutschland



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