Hildesheim Wernersches Haus

Das dreistöckige Wernersche Haus in Hildesheim wurde im Jahr 1606 errichtet. Es handelt sich um ein bürgerliches im Stil der Renaissance gestaltetes Fachwerkhaus. Benannt wurde es nach seinem Erbauer, dem bischöflichen Sekretär Philip Werner. Bei dem im Jahr 1945 erfolgten Bombenangriff auf Hildesheim erlitt das Gebäude unzählige Brandschäden, die jedoch bis 1948 wieder repariert waren.

Sehr sehenswert ist vor allem seine mit Schnitzwerk geschmückte Fassade, an der sich insgesamt 29 Bildtafeln befinden. Diese zeigen unter anderem Personen, die bei der Entstehung Hildesheims eine entscheidende Rolle gespielt hatten. Auf anderen Tafeln sind die vier Tugenden Hoffnung, Glaube, Nächstenliebe und Geduld zu sehen, allerdings auch die vier Laster Neid, Neugierde, Geiz und Verleumdung.

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Hildesheim Wernersches Haus

Landkarte

Foto: Hildesheim Wernersches Haus
Kategorien: Historische Bauwerke

Lage: Hildesheim, Deutschland