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Hauptkirche St. Petri

Die Hauptkirche St. Petri befindet sich am höchsten Punkt der Hamburger Altstadt. Sie gilt als die älteste Pfarrkirche der Hansestadt. Es gab bereits einen aus Holz errichteten Vorgängerbau, der zu Beginn des 11. Jahrhunderts entstanden ist. Wann dieser durch ein steinerndes Gebäude ersetzt wurde, ist historisch nicht belegt. Im 14. Jahrhundert erfolgte ein Ausbau des Gotteshauses zu einer dreischiffigen Backsteinkirche im gotischen Stil. Die Grundsteinlegung für den Kirchturm hatte bereits im 13. Jahrhundert stattgefunden. An diesem wurden von 1513 bis 1516 umfassende Umgestaltungen vorgenommen. Mit seinen 123 Metern bietet er Besuchern auch heute noch einen einmaligen Ausblick über die Stadt.

Das Gotteshaus wurde bei einem Brand am 7. Mai 1842 fast vollständig zerstört. Rund sieben Jahre später erfolgte sein Wiederaubau nach den Entwürfen der Architekten Alexis de Chateauneuf und Hermann Peter Fersenfeldt im neugotischen Stil. Die mit Kupfer gedeckte Kirchturmspitze entstand nach den Vorlagen von Johann Hermann Maack. Bei den 1943 stattgefundenen Luftangriffen auf Hamburg ist das Bauwerk weitgehend verschont geblieben.

Besucher sollten sich einen Aufstieg auf den Kirchturm nicht entgehen lassen. Von der in einer Höhe von 123 Metern liegenden Plattform haben sie einen atemberaubenden Ausblick auf die Stadt. Einmalig ist der Blick auf das Rathaus und die Binnenalster aus der Vogelperspektive. Auch das Innere des Gotteshauses ist sehr sehenswert. Hier befinden sich unter anderem vier Marmorskulpturen, die die Evangelisten Matthäus, Lukas, Markus und Johannes darstellen. Gestaltet wurden diese im Jahr 1888 von dem deutschen Bildhauer August Herzig.

St. Petrikirche

Foto: St. Petrikirche



Geographische Lage

Ort: Hamburg, Deutschland