Baldeneysee

Der Baldeneysee befindet sich im Süden von Essen zwischen den Stadtteilen Fischlaken, Kupferdreh, Heisingen, Bredeney und Werden. Er gilt als der größte der sechs Stauseen der Ruhr. Betrieben wird er mit der gesamten Anlage vom Ruhrverband.

Zwischen 1931 und 1933 entstand in Werden ein Stauwehr zur natürlichen Reinigung der Ruhr. Dieses war als Absatzbecken für Schwebstoffe gedacht und sollte durch den Abbau von Verunreinigungen mit Hilfe von Mikroorganismen der Reinerhaltung des Flusses dienen. Im März 1933 konnte nach Fertigstellung des Bauwerks die Ruhr probeweise aufgestaut werden, was im Großen und Ganzen reibungslos verlief. Bereits im Juni desselben Jahres verkehrten auf dem Stausee die ersten Ausflugsschiffe der Weißen Flotte. Diese fahren auch heute noch in der warmen Jahreszeit nach Plan zwischen dem Stauwehr in Werden und der ehemaligen Eisenbahnbrücke, die ehemals die Verbindung der Stadtteile Heisigen und Kupferdreh darstellte.

Der Baldeneysee ist mittlerweile ein Naherholungsgebiet und Wassersportparadies, das jährlich eine Vielzahl an Besuchern aus der gesamten Region anzieht. Zudem besitzt er auch heute noch die Funktion der Gewässerreinigung. Am Heisinger Ufer des Sees befindet sich ein weitläufiges Vogelschutzgebiet, das als bedeutendes Brutrevier für Kormorane, Haubentaucher, Reiher und andere dieser bedrohten Arten dient.

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Essen Baldeneysee

Landkarte

Foto: Essen Baldeneysee
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Lage: Essen, Deutschland