Stadt- und Bergbaumuseum in Freiberg
Das Stadt- und Bergbaumuseum Freiberg zählt zu den ältesten bürgerlichen Museen Sachsens. Es befindet sich im spätgotischen Domherrenhof am Untermarkt. Bei diesem handelt es sich um einen historischen Profanbau, der nach dem Stadtbrand von 1484 errichtet und bereits 1488 erstmals urkundlich erwähnt wurde. Sehr sehenswert sind erhaltene spätgotische Baudetails, wie beispielsweise die Zellengewölbe, die Holzbalkendecken, Fragmente von Wandmalereien sowie ein markantes Treppentürmchen.
Die Ausstellungen widmen sich der Geschichte des ortsansässigen Bergbaus, dem mittelalterlichen Freiberg, der spätgotischen Sakralkunst, der Renaissance sowie dem 19. Jahrhundert. Zu den besonderen Schätzen zählen bergbauliche Kunstwerke, historische Waffen und obersächsisches Kunsthandwerk. Gegründet wurde das Museum 1861 durch den Freiberger Altertumsverein. Nach einer umfassenden Sanierung des Gebäudes erfolgte 1903 die feierliche Eröffnung als König-Albert-Museum. Seit 1939 trägt es den Namen Stadt- und Bergbaumuseum. Umfangreiche Sammlungen, eine historische Fotoausstellung sowie zahlreiche Kunstwerke machen das Museum zu einem bedeutenden Zeugnis der Freiberger Stadt- und Bergbaugeschichte.

Foto: Freiberg Bergbaumuseum
Kategorie: Museen im Erzgebirge
Geographische Lage
Ort: Freiberg, Erzgebirge, Deutschland
Adresse:
Stadt- und Bergbaumuseum Freiberg
Am Dom 1
09599 Freiberg
Website: www.museum-freiberg.de
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