Frauenkirche in Dresden

Bei der evangelisch-lutherischen Frauenkirche handelt es sich um ein aus der Epoche des Barock stammendes monumentales Bauwerk. Sie gilt als eindrucksvolles Zeugnis des protestantischen Sakralbaus und prägt den Dresdener Neumarkt auf besondere Weise. Ihre steinerne Kirchenkuppel ist als eine der größten nördlich der Alpen bekannt. Das Gotteshaus wurde von dem deutschen Baumeister George Bähr zwischen 1726 und 1743 errichtet. Vor allem der Bau der imposanten Kuppel galt für ihn damals als architektonische Herausforderung.

Durch einen Bombenangriff im Februar 1945 wurde das Bauwerk stark beschädigt und fiel schießlich am Morgen des 15. Februar desselben Jahres in sich zusammen. Die ausgebrannte Ruine blieb als Mahnmal gegen den Krieg und seine Folgen zu DDR-Zeiten bestehen. Nach der politischen Wende wurde mit dem Wiederaufbau im Jahr 1994 begonnen. Dieser zog sich rund elf Jahre hin und wurde durch Spenden und Fördervereine aus der ganzen Welt finanziert. Am 30. Oktober 2005 fanden im Zuge der Einweihung der Frauenkirche ein Gottesdienst und Festakt statt. Zukünftig soll aus dem Mahnmal gegen den Krieg ein Symbol der Versöhnung werden.

Die erste Aufnahme auf dieser Seite zeigt die Frauenkirche heute. Das untere Foto entstand im Sommer 1995. Damals lag das Gotteshaus noch in Trümmern und der Wiederaufbau wurde vorbereitet.

Sächsisches Ständehaus in Dresden Dresden Blick von der Kreuzkirche auf den Dresdner Altmarkt
Dresden Frauenkirche

Frauenkirche

Landkarte

Foto: Dresden Frauenkirche
Kategorien: Highlights, Historische Bauwerke

Lage: Dresden, Deutschland