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Bamberger Dom

Der romanische Bamberger Dom St. Peter und St. Georg steht auf dem sogenannten Domberg, auf dem sich noch weitere historische Bauwerke befinden. Mit seinen vier markanten Türmen prägt er die zum UNESCO-Welterbe erklärte Altstadt, zudem gehört das Gotteshaus zu den deutschen Kaiserdomen. Es gab bereits einen von Kaiser Heinrich II. Vorgängerbau, dessen Einweihung im Jahr 1012 erfolgte. Bei einem Großfeuer im Jahr 1185 wurde der Dom so schwer beschädigt, dass es zu seinem Abriss und der anschließenden Errichtung eines neues Gotteshauses kam. Dessen Einweihung fand im Jahr 1237 statt.

Im 17. Jahrhundert erfolgten an der Kirche umfassende Umgestaltungen im Stil des Barock, diese wurden auch während des Dreißigjährigen Krieges fortgesetzt. Nach der 1803 stattgefundenen Säkularisation veranlasste der bayerische König Ludwig I. eine stilreinigende Restaurierung des Kircheninnenraums, infolge dieser bis 1837 die wertvolle barockzeitliche Ausstattung entfernt wurde. Hierzu gehörten auch die zahlreiche Wandmalereien sowie die gotischen Skulpturen. Anschließend wurde das Mobiliar im neoromanischen Stil erneuert. Auf diese Weise entstand eine komplett neue Stilrichtung, die von vielen Kritikern eher als kühl wahrgenommen wurde und bis heute den Innenraum prägt. 1923 erhob Papst Pius XI. das Gotteshaus zur Basilika minor. In diesem Jahrtausend gab es den Dom betreffend bereits zwei große Veranstaltungen: 2007 fand das 1000-jährige Bistumjubiläums statt, 2012 das 1000-jährige Domjubiläum.

Sehr sehenswert im Inneren des Bauwerks ist unter anderem das von Tilman Riemenschneider gestaltete Hochgrab des heiligen Kaiserpaares Kunigunde und Heinrich II. Vor allem aber der sogenannte Bamberger Reiter ist besonders sehenswert und gilt als eines de Wahrzeichen von Bamberg.

Dom zu Bamberg

Foto: Dom zu Bamberg

Kategorie: Highlights in Bamberg



Geographische Lage

Ort: Bamberg, Deutschland