Wehrkirche St.Vitus in Kottingwörth

Die Wehrkirche St. Vitus in Kottingwörth ist ein beeindruckendes Bauwerk, das sich durch seine beiden markanten Türme in besonderer Weise hervorhebt. Umschlossen wird das Gotteshaus des Weiteren von einem bis zu vier Meter hohen Mauerring. Im Eingangsbereich befindet sich zudem ein gotischer Torturm, an dessen Nordseite die Öffnung zum einstigen Wehrgang zu sehen ist.

Das Untergeschoss des Westturms gehört zu den ältesten Teilen der Kirche. Es stammt aus dem 12. Jahrhundert. Im Jahr 1270 erfolgte die Ausstattung des Altarraums mit Fresken die bis heute noch gut erhalten sind. Für Kunsthistoriker stellen diese einen unermesslichen Wert dar. Ende des 13. Jahrhunderts ging das Patronatsrecht der Kirche zunächst in den Besitz des Klosters Rebdorf über, die das Eigentumsrecht an dem Gotteshaus wiederum an das Bistum Eichstätt übertrug. Letzteres erwarb bis zum 16. Jahrhundert nach und nach das ganze Dorf.

Da die Kirche im Laufe der Zeit zu klein wurde, entschloss man sich im 18. Jahrhundert für einen Neubau. Das heutige Gotteshaus entstand zwischen 1760 und 1761 unter der Leitung des Domkapitelmaurermeisters Dominikus Barbieri. Der Chor des mittelalterlichen Bauwerks wurde als Seitenkapelle in die neue Kirche integriert. Als sehr sehenswert gilt vor allem die barocke Innenausstattung mit den wertvollen Deckenfresken.

Kloster Plankstetten  im Altmühltal Fresken in der St.Vitus Kirche in Kottingwörth
Kottingwörth Wehrkirche

Landkarte

Foto: Kottingwörth Wehrkirche
Kategorien: Historische Bauwerke

Lage: Kottingwörth, Naturpark Altmühltal, Deutschland