Stadthalle Chemnitz
Die Stadthalle Chemnitz entstand zwischen 1969 und 1974 im Zentrum der damaligen Karl-Marx-Stadt. Eröffnet wurde sie am 4. Oktober 1974. Der markante Architekturkomplex aus Kulturzentrum und Hotel prägt seither das Stadtbild. Für die Außenverkleidung kamen rund 4000 qm Rochlitzer Porphyr zum Einsatz. Entworfen wurde die Stadthalle von einem Architektenkollektiv unter Leitung von Rudolf Weißer. Die polygonale Struktur mit charakteristischem Dreiecksraster setzt sich auch im Innenraum fort. Eine Neugestaltung des Farb- und Lichtkonzepts erfolgte 2004 durch Clauss Dietel.
Der Große Saal bietet 1828, der Kleine Saal 560 Plätze. Zum kulturellen Inventar gehören unter anderem Fritz Cremers Plastik Und sie bewegt sich doch! – Galilei sowie Werke weiterer Künstler im Foyer und Stadthallenpark. Besonders bemerkenswert ist die große Orgel mit vier Manualen, 67 Registern und 5.536 Pfeifen. Sie erklingt bei ausgewählten Konzerten und traditionellen Veranstaltungen.

Foto: Chemnitz Stadthalle
Geographische Lage
Ort: Chemnitz, Erzgebirge, Deutschland
Adresse:
Stadthalle Chemnitz
Theaterstraße 3
0911 Chemnitz
Website: www.c3-chemnitz.de
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