Schlossbergmuseum und Schlossteich in Chemnitz
Die Aufnahme zeigt einen Blick in den Schlossteichpark von Chemnitz. Im Hintergrund ist die Anlage einer ehemaligen Benediktinerabtei zu sehen, in deren Räumlichkeiten sich heute das Schlossbergmuseum befindet. Dieses um 1136 gegründete Kloster St. Marien wurde über Jahrhunderte mehrfach umgebaut, zuletzt zwischen 1488 und 1522 im spätgotischen Stil. Nach der Reformation erfolgte seine Auflösung. Später wurde es unter anderem als Verwaltungsgebäude und Jagdschloss genutzt.
1928 überließ die Stadt die Anlage dem Verein für Chemnitzer Geschichte als Ausstellungsort. Dieser eröffnete 1931 hier das Stadtmuseum. Nach Kriegsschäden an der Schlosskirche und umfangreichen Restaurierungen wurde das Museum 1995 mit einem neuen Konzept wiedereröffnet. Zu den bedeutendsten Beständen zählt eine herausragende Sammlung gotischer sakraler Kunst. Sehenswert sind unter anderem das um 1500 entstandene Heilige Grab aus der Jakobikirche sowie das kunsthistorisch bedeutende Renaissance-Epitaph des Hauptmanns Peter Pfefferkorn.
Zu der Parkanlage gehört darüber hinaus der auf dem Foto gezeigte Schlossteich. Angelegt wurde dieser Ende des 15. Jahrhunderts als Klosterfischteich. Ein um das Gewässer verlaufender Rundweg lädt auf einer Strecke von 1,5 Kilometern zu schönen Spaziergängen ein.

Foto: Chemnitz Schlossbergmuseum und Schlossteich
Geographische Lage
Ort: Chemnitz, Erzgebirge, Deutschland
Adresse:
Schlossbergmuseum Chemnitz
Schloßberg 12
09113 Chemnitz
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