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Schloss Hersberg

Das eindrucksvolle Schloss Hersberg befindet sich auf einer mit Weinreben bewachsenen Anhöhe im Westen der Gemeinde Immenstaad. Die Entstehung der Anlage ist historisch nicht belegt. Als gesichert gilt, dass sich der Hersberg im Jahr 1466 im Lehen des Fürstenberger Vasallen Konrad Rudolf von Härsberg befand. 1621 erwarben die Benediktiner des Klosters Ochsenhausen den Hersberg.

Nach der Säkularisation fiel das Schloss 1803 an Fürst Franz Georg Karl von Metternich. Danach gelangte der Hersberg 1806 in das Eigentum des Hauses Württemberg, 1838 kaufte ihn schließlich Graf Konstantin Fürst von Salm-Reifferscheidt. Seine Nachfahren veräußerten 1929 den Gebäudekomplex mitsamt des Grundstücks an die Süddeutsche Pallottiner-Provinz. Bei den Pallottinern handelt es sich um eine Gesellschaft apostolischen Lebens innerhalb der katholischen Kirche. Diese betrieb auf Schloss Hersberg bis 1993 das Spätberufenenseminar "St. Josef-Hersberg" mit einer integrierten Schule. Ein Jahr später wurde dieses als Geistliches Haus der Pallottiner neu eröffnet.

Schloss Hersberg

Foto: Schloss Hersberg



Geographische Lage

Ort: Immenstaad, Obersee, Bodensee, Deutschland