Titelbild

Schloss Pfaueninsel bei Berlin

Die weitläufige Pfaueninsel liegt in der Havel westlich von Berlin. Der 67 Hektar große Landschaftspark befindet sich unter der Trägerschaft der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg. Zudem wurde er gemeinsam mit den Schlössern und Parks von Sanssouci in Potsdam sowie dem Schloss Glienicke in Berlin als Weltkulturerbe auf die Liste der UNESCO aufgenommen.

Die Insel blickt auf eine sehr wechselvolle Geschichte zurück. Im 17. Jahrhundert gab es hier eine Kaninchenzucht, später nutzte König Friedrich Wilhelm das Eiland gemeinsam mit seiner Geliebten Wilhelmine Encke als Rückzugsort. Dieser ließ hier auch das sehr sehenswerte Schloss und eine Meierei errichten. Zudem sorgte er dafür, dass Pfauen auf die Insel gebracht wurden, deren Nachkommen hier bis heute leben.

Sein Nachfolger, Friedrich Wilhelm III. nahm an dem Eiland grundlegende Umgestaltungen vor. Es entstand eine Menagerie, im Zuge dessen zahlreiche exotische Tiere auf die Insel gebracht wurden. Zu diesen gehörten unter anderem Löwen, Affen, Lamas und Kängurus. Der Nachfolger des Königs konnte mit dem Tiergarten wiederum nichts anfangen. Infolgedessen überließ er die Tiere der zoologischen Gesellschaft Berlin. Auf der Insel hingegen entstand ein Palmenhaus, das sich lange Zeit großer Beliebtheit erfreute.

Bis heute gilt die Pfaueninsel als populäres Ausflugsziel, das jährlich eine Vielzahl an Besuchern anzieht. Von Potsdam aus fährt ein Schiff zu diesem idyllischen Ort.

Berlin Schloss Pfaueninsel

Landkarte

Foto: Berlin Schloss Pfaueninsel

Lage: Berlin, Deutschland