Elisenbrunnen in Aachen

Bei dem Aachener Elisenbrunnen handelt es sich um ein von den Architekten Karl Friedrich Schinke und Johann Peter Cremer entworfenes klassizistischen Gebäude. Über die Ausführung der Bauarbeiten wachte der Aachener Privatbaumeister Andreas Hansen. Benannt wurde dieses interessante Objekt nach der Kronprinzessin Elisabeth Ludovika von Bayern.

Wegen seiner vielen Thermalquellen galt Aachen bereits in der Antike als Bade- und Kurort. Die Römern betrieben mit Hilfe der heißen Quellen ihre Thermen. In der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts wurde Aachen wegen seiner vielfältigen Bademöglichkeiten von Königen und anderen prominenten Persönlichkeiten aufgesucht. Daher beschloss der Aachener Stadtrat im Jahr 1819 die Errichtung einer Brunnenhalle. Mitsamt des neuen Trinkbrunnens plante man, ein prächtiges Gebäude zu bauen. Dort sollte an Kurgäste das als Heilwasser geachtete Thermalwasser der 180 Meter entfernten Kaiserquelle ausgegeben werden. Anlässlich des 25. Thronjubiläums des preußischen Königs Friedich Wilhelm erfolgte die Grundsteinlegung am 16. November 1822.

Heute verfügt der Elisenbrunnen über eine offene Wandelhalle mit dorischem Säulenvorbau. Rechts und links befinden sich jeweils ein Pavillon mit mehreren Räumen. Aus den beiden Brunnen fließt das 52°C warme, schwefelhaltige Wasser der Kaiserquelle. Dieses wird über eine Leitung vom Büchel zum Brunnen geleitet.

Aachener Theater Aachen Elisenbrunnen in der Aachener Innenstadt
Aachener Elisenbrunnen

Landkarte

Foto: Aachener Elisenbrunnen
Kategorien: Historische Bauwerke

Lage: Aachen, Deutschland