Marienkirche in Waren

Die evangelische Marienkirche steht im Osten der Warener Altstadt. Um sie herum wurde im Laufe der Geschichte die Neustadt errichtet, in der sich auch das Neue Rathaus befindet. Bei dem viereckigen Feldsteintor mit der Sakristei der Kirche handelt es sich um das älteste Baudenkmal der Kurstadt. Historiker vermuten, dass hier die ehemalige Burgkapelle der Fürsten zu Werle gestanden hat.

Die Ursprünge des heute einschiffigen Gotteshauses gehen bis ins 14. Jahrhundert zurück. Im Zuge des Dreißigjährigen Krieges stürzte im Jahr 1637 nach einem Großfeuer die Decke ein. Das gesamte Gebäude brannte bis auf die Grundmauern aus. Lange Zeit blieb das Bauwerk eine Ruine, bis schließlich 1739 ein neues Dach aufgesetzt wurde. Zwischen 1790 und 1792 erfolgte ein umfassender Wiederaufbau nach den Vorlagen des Hofbaumeisters Johann Joachim Busch im Stil des Klassizismus. Bis auf die Umwandlung des ehemaligen dreischiffigen Gotteshauses in ein einschiffiges blieb sein ursprüngliches Erscheinungsblieb weitgehend erhalten. Die Kirche wurde am 26. August 1792 neu geweiht. Bis heute prägt das Bauwerk das Stadtbild von Waren. Seit 1995 verfügt der Kirchturm über eine Aussichtsplattform in 45 Metern Höhe. Von dort aus haben Besucher einen imposanten Ausblick über die Altstadt und die benachbarte Seenlandschaft. Die Besteigung des Turms ist von April von Oktober möglich.

Rathaus mit Museum in Waren  an der Mecklenburgischen Seenplatte Georgskirche in Waren
Marienkirche in Waren

Landkarte

Foto: Marienkirche in Waren
Kategorien: Historische Bauwerke

Lage: Waren, Mecklenburgische Seenplatte, Deutschland


 

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