Georgskirche in Waren

Die Georgenkirche wurde als Stadtkirche von Waren errichtet und in einer Akte von 1273 erstmals erwähnt. Urkunden von der Weihe des Gotteshauses existieren allerdings nicht mehr. Vermutungen zufolge handelte es sich ursprünglich um eine Holzkirche, von deren Substanz jedoch nichts mehr übrig ist. Mit der Errichtung der heutigen Kirche wurde um 1300 begonnen. Am Anfang des 14. Jahrhunderts stand die dreischiffigen Basilika mit ihrem vierjochigen Langhaus. Bei der Bausubstanz des Gebäudes handelt es sich um Backstein. Der viereckige Westturm stammt aus dem Jahr 1414. Dem großen Stadtbrand von 1699 fielen ihre Inneneinrichtung und der Glockenturm zum Opfer. Der Wiederaufbau des Gotteshauses im neugotischen Stil wurde erst Mitte des 19. Jahrhunderts vorgenommen. Die Neueinweihung erfolgte Ostern 1867.

Das Bauwerk befindet sich im historischen Zentrum der Kurstadt. Das Fenster des Südschiffes zeigt den Heiligen Georg hoch zu Roß, nachdem er das Böse in Gestalt eines Drachens besiegt hat. Der Altar zeigt eine Kreuzigungsgruppe mit Maria, Johannes und Maria Magdalena. Diese gestaltete ein Tiroler Bildhauer. Wie auch das Gebäude selbst wurde der Altar mitsamt Kanzel und Doppelempore im neugotischen Stil errichtet.

Marienkirche in Waren  an der Mecklenburgischen Seenplatte Feisneck im Müritz Nationalpark
Georgskirche in Waren

Landkarte

Foto: Waren Georgskirche
Kategorien: Historische Bauwerke

Lage: Waren, Mecklenburgische Seenplatte, Deutschland


 

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