Spandauer Zitadelle

Die Zitadelle Spandau in Berlin zählt zu den besterhaltenden Renaissance-Festungen in Europa, zudem gilt sie als das Wahrzeichen des Bezirks Spandau.

Errichtet wurde das symmetrische Bollwerk im 16. Jahrhundert zur Abwehr von Feinden. Die ursprüngliche Anlage sowie der zugehörige 34,6 Meter hohe Juliusturm entstanden allerdings schon im 13. Jahrhundert. Letzterer diente über viele Jahre als Verlies für Staatsgefangene, bis 1918 wurde hier des Weiteren unter strenger Bewachung der "Reichskriegsschatz" aufbewahrt. Die Geschichte des Standortes der Zitadelle reicht bis ins 11. Jahrhundert zurück. Archäologischen Funden zufolge befand sich an dieser Stelle um 1050 eine slawische Befestigungsanlage.

Heute ist die Zitadelle Spandau ein beliebter Ort für kulturelle Veranstaltungen, wie zum Beispiel Ausstellungen, Konzerte, Festivals, Puppentheater, Fledermauskeller und Mittelalterfeste. Für Besucher besteht zudem die Möglichkeit zur Besteigung des Juliusturms. Von diesem aus haben sie einen fantastischen Ausblick über Spandau und die Havel.

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Spandauer Zitadelle

Landkarte

Foto: Zitadelle
Kategorien: Museen & Ausstellungen, Historische Bauwerke

Lage: Berlin, Deutschland


 

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