Marienkirche in Neubrandenburg

Seit über sieben Jahrhunderten gilt die Marienkirche als das größte und bedeutendste Baudenkmal der Stadt Neubrandenburg. Geweiht wurde sie im Jahr 1298 durch den Bischof von Havelberg. Im Laufe ihrer Geschichte wurde das Bauwerk immer wieder durch Stadtbrände schwer beschädigt. Ihre Wiederherstellung fand unter anderem von 1832 bis 1841 durch den Schinkelschüler Friedrich Wilhelm Buttel statt. Im Zuge des Zweiten Weltkriegs fiel die Kirche schweren Zerstörungen zum Opfer. Zwischen den 1970er und den 1990er Jahren erfolgte ihr Wiederaufbau unter Leitung des Architekten Josef Walter. Der in den 1980er Jahren neugestaltete Kirchturm gilt mit einer Höhe von 90 Metern als das höchste Bauwerk Neubrandenburgs. Die St. Marienkirche war ursprünglich die Hauptpfarrkirche der Stadt Neubrandenburg. Im Jahr 2001 wurde sie zur Konzertkirche von mittlerweile internationalem Bekanntheitsgrad umfunktioniert.

Neubrandenburg Stadtmauer  an der Mecklenburgischen Seenplatte Stargarder Tor in Neubrandenburg
Neubrandenburg Marienkirche

Landkarte

Foto: Neubrandenburg Marienkirche
Kategorien: Historische Bauwerke

Lage: Neubrandenburg, Mecklenburgische Seenplatte, Deutschland


 

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