Franziskanerkloster in Neubrandenburg

Das Franziskanerkloster in Neubrandenburg wurde um 1260 durch Franziskanermönche errichtet. Der den ärmeren Bevölkerungsschichten nahestehende Orden fand in den sich schnell entwickelnden Städten ein großes Betätigungsfeld. Im Zuge der Reformation wurde das Kloster im Jahr 1552 aufgelöst. Seit 1567 waren in den Räumen des Gebäudes ein Hospital und ein Armenhaus untergebracht. Später diente die ehemalige Abtei als städtisches Altersheim. Von der Anlage existieren heute noch zwei Gebäude, deren Gemäuer in den Anfangszeiten des Franziskanerklosters zusammengefügt wurden. An der Nordseite des etwa 770 qm großen Klosterhofes befindet sich der ehemalige klösterliche Speisesaal, an der Südseite die St. Johannis-Kirche. In ersterem ist seit 10. September 2013 die neue Stadtgeschichtliche Ausstellung des Regionalmuseums untergebracht.

Burg Stargard  an der Mecklenburgischen Seenplatte Neubrandenburg Stadtmauer
Neubrandenburg Franziskanerkloster

Landkarte

Foto: Franziskanerkloster
Kategorien: Historische Bauwerke

Lage: Neubrandenburg, Mecklenburgische Seenplatte, Deutschland


 

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