Hildesheim Andreaskirche

Die evangelisch-lutherische Andreaskirche ist eines der Wahrzeichen von Hildesheim. Mit einer Höhe von 114,5 Metern gilt der Kirchturm als der höchste des Bundeslandes Niedersachsen. Besucher haben die Möglichkeit, diesen über 364 Stufen zu besteigen. Oben angekommen erwartet sie ein imposanter Ausblick über die Stadt und die nahe Region.

Vor Errichtung der gotischen Andreaskirche gab es bereits zwei Vorgängerbauten, eine vorromanische Kapelle und ein im romanischen Stil errichtetes größeres Gotteshaus. Unter Einbeziehung des Westwerks des letzteren Vorgängergebäudes wurde Ende des 14. Jahrhunderts mit dem Bau der gotischen Kirche begonnen. Der Altarraum entstand im Jahr 1389, das nördliche Seitenschiff 1404 und der Turm 1503. Im Zuge der Reformation war die Hildesheimer Andreaskirche das erste Gotteshaus der Stadt, in dem lutherisch gepredigt wurde. Des Weiteren führte Johannes Bugenhagen als Weggefährte Martin Luthers hier die neue evangelische Kirchenordnung ein. Bei einem Luftangriff am 22. März 1945 brannte die Andreaskirche komplett aus, lediglich die schwer beschädigten Umfassungsmauern und der Turm blieben verschont. Außer dem Dom fiel kein anderes Gotteshaus in Hildesheim so schweren Verwüstungen zum Opfer wie die Andreaskirche. In den 1950er-Jahren wurde sie nach historischen Vorbild wieder aufgebaut.

Hildesheim Gildehaus Hildesheim Hildesheim Kreuzkirche
Hildesheim Andreaskirche

Landkarte

Foto: Andreaskirche
Kategorien: Historische Bauwerke

Lage: Hildesheim, Deutschland


 

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