Zeche Zollverein in Essen

Bei der Zeche Zollverein handelt es sich um ein ehemaliges Steinkohlebergwerk, das von 1851 bis 1986 in Betrieb war. Heute ist sie ein bekanntes Architektur- und Industriedenkmal, das pro Jahr etwa 1,5 Millionen Besucher aus aller Herren Länder anzieht. Zusammen mit der benachbarten Kokerei Zollverein befinden sich die Schachtanlagen 12 und 1/2/8 der Zeche seit 2001 auf der Welterbeliste der UNESCO. Charakteristisch ist sein Doppelbockfördergerüst, das Besucher schon von weitem sehen können.

In dem Bergwerk wurden bis 1986 insgesamt 240 Millionen Tonnen Kohle gefördert. Bis zu 8.000 Bergarbeiter arbeiteten hier rund um die Uhr im Mehrschichtsystem. Mitte des 20. Jahrhunderts wurde die Kokerei in Anbindung an den Schacht XII der Zeche Zollverein ins Leben gerufen. Diese produzierte täglich bis zu 8000 Tonnen Koks. Auf dem Gelände des früheren Bergwerks wartet auf Besucher ein vielseitiges Angebot, das sich neben der Besichtigung der Zeche aus einem Denkmalpfad mit multimedialer Führung, einer eigenen Buslinie, Gastronomie und weiteren spannenden Attraktionen zusammensetzt. Empfehlenswert ist eine jeweils zweistündige Führung durch die Kohlenwäscherei oder durch die Kokerei.

Korte Klippe am Baldeneysee Essen Schacht XII der Zeche Zollverein
Essen Zeche Zollverein

Landkarte

Foto: Essen Zeche Zollverein
Kategorien: Highlights, Weltkulturerbe, Museen & Ausstellungen, Historische Bauwerke

Lage: Essen, Deutschland


 

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